Page 6 - Telegraf 2021 Ausgabe 19
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    6   REGIONALES                                                                                                                                        KW 19



    Kleine Veranstaltungsformate möglich
    Libori abgesagt!







    Fortsetzung von Seite 1    Zugangsbeschränkung könnten
                               im Sommer kleinere, abgrenzbare
    In Zusammenarbeit mit der Wer-  Veranstaltungen realisierbar sein.
    be- und Interessensgemeinschaft  Libori zählt zu den größten und                                               Sportmodellregion Paderborn
    Liborimarkt ist außerdem geplant,  ältesten  Volksfesten Deutsch-
    einen kleinen Pottmarkt im Pader- lands. Neun Tage lang feiert Pa-                                             Beteiligte warten
    quellgebiet entstehen zu lassen.  derborn ein Fest, das mit einer
    Im Bereich des Quellbeckens  faszinierenden  Mischung  aus
    unterhalb der Abdinghofkirche  kirchlichen Feierlichkeiten und                                                 auf Startschuss
    könnte eine Konzert äche für bei-  weltlichem Vergnügen überzeugt.
    spielweise  Picknickkonzerte ein- Beeindruckende Zeremonien und
    gerichtet werden. Das Kulturamt  Prozessionen lassen Geschich-                                                 Paderborn.  Mit dem Sinken  LUCA App erfolgen soll. Man
    der Stadt Paderborn plant auf  te  lebendig  werden, ein  buntes                                               der Inzidenzzahlen rückt auch  bietet jedoch auch eine Mög-
    dem  „Platz  der  kleinen  Künste“  Markt- und Kirmestreiben mit vie-                                          der Startschuss für die Sport  lichkeit an, wie Menschen ohne
    auf dem Franz-Stock-Platz zu- len kulturellen Höhepunkten lädt                                                 Modellregion  Paderborn im- Handy an dem Modellprojekt
    dem ein Kinder- und Kulturpro-  zum Feiern ein. Etwa eineinhalb                                                mer näher. Die Vorbereitungen  teilnehmen können. Geplant ist
    gramm. Auch die Ausstellung „Li- Millionen Besucher werden jähr-                                               mit allen Beteiligten laufen auf  die Öffnung des Ahorn-Sport-
    bori 500. Vom Magdalenenmarkt  lich in dieser Festwoche in Pader-                                              Hochtouren, damit man so  parks, der Schwimmoper, der
    zu Großlibori 1521-2021“, die das  born erwartet.                                                              schnell wie möglich loslegen  Westfalen-Therme, sowie von
    Stadtmuseum in Zusammenarbeit                                                                                  kann.  Stadt  und  Kreis  Pader-  Schwimmbädern  in  Altenbe-
    mit dem Stadtarchiv präsentiert,  Das Libori-Fest hat einen religiö-                                           born können beginnen, wenn  ken, Bad Wünnenberg, Büren
    soll Teil von „Libori light“ sein. Da- sen Ursprung. Kirche und Stadt                                          die Inzidenz für das Kreisgebiet  Delbrück,  Lichtenau,  Salz-
    rüber hinaus ist ein Bierbrunnen in  feiern  damit  die  Ankunft  der                                          an sieben aufeinanderfolgen-  kotten. Zudem wird es eine
    besonderer Form vorgesehen.  Gebeine des Hl. Liborius, des                                                     den Tagen unter 100 gelegen  Laufveranstaltung  geben  und
                               Schutzpatrons des Doms, des                                                         und das Land dem Start zuge- Hallensport in Hövelhof soll
    „Mit dem  Veranstaltungskonzept  Bistums und der Stadt, im Jahr                                                stimmt hat.              teilweise wieder möglich sein.
    „Libori  light“  versuchen  wir,  co-  836. Dieses Ereignis war Grund-                                                                  Das Modellprojekt soll voraus-
    ronakonform kleine Formate mög-  stein für den „Liebesbund ewiger                                              „Wir sind auf einem guten Weg  sichtlich mindestens vier Wo-
    lich zu machen, um der Sehnsucht  Bruderschaft“ zwischen Pader-                                                und konnten in den letzten Wo-  chen,  aber bis  maximal  zum
    vieler nach Libori zu entsprechen,“  born und Le Mans, daraus hervor-                                          chen vieles abstimmen und  Beginn der Sommerferien an-
    so Bürgermeister Michael Dreier.  gegangen ist die wahrscheinlich                                              klären“, sagten  Projektleiter  dauern.
    Unter der Berücksichtigung be-  älteste funktionierende Städte-  Bürgermeister Michael Dreier nahm zur Eröffnung von libori.digital   Dirk Happe vom Sportservice
    sonderer Hygieneregeln und einer  partnerschaft der Welt.  im vergangenen Jahr den Fassbieranstich vor.        der Stadt Paderborn und Edith  Ziel der Sportmodellregion Pa-
                                                                                                                   Rehmann-Decker vom Kreis  derborn ist es wirksame Kon-
    Freie und sichere Fahrt in Dörenhagen                                                                          Paderborn. Es gebe jedoch  zepte und Handlungsanwei-
                                                                                                                   weiterhin einige Details mit den  sungen für Öffnungen im Sport
                                                                                                                   unterschiedlichen beteiligten  zu Verfügung zu stellen, die
    Arbeiten an der Ortsdurchfahrt beendet                                                                         Institutionen abzustimmen und  auch von anderen Kreisen und
                                                                                                                                            Kommunen für die Öffnungen
                                                                                                                   auch die aktuellen Entwicklun-
                                                                                                                   gen und Verordnungen erfor-
                                                                                                                   dern immer wieder eine An-  ihrer  Sportbereiche  genutzt
                                                                                                                                            werden können. Alle Informati-
    Kreis Paderborn. Es war eine der  rend der Kreis die Straße sanierte  haben fünf Monate vor Beginn  ckel und bedanken sich bei den   passung des Konzeptes.  onen zur Modellregion werden
    größten Straßenbaumaßnahmen,  und Umbauten vornahm, führte  der Arbeiten und noch vor den  Dörenhagener Bürgerinnen und                 auf www.sportmodellregion.de
    die  das Kreisstraßenbauamt in  die Gemeinde Borchen Arbeiten  Ausschreibungen zu einer Bür-  Bürger für ihr Verständnis und ihre   Fest steht mittlerweile, dass  zusammengefasst und zeitnah
    den  letzten  Jahren durchgeführt  an den Bordsteinen durch. Dafür  gerversammlung eingeladen“, er-  Geduld während der Sanierungs-  die  Kontaktverfolgung mittels  veröffentlicht.
    hat: Zehn Monate Bauzeit, Kos- waren im Haushalt der Gemeinde  zählen Landrat und Bürgermeis-  maßnahme.
    ten von 1.050.000 Euro – 600.000  300.000 Euro eingeplant.  ter. Rund 200 Personen nahmen
    Euro davon durch Zuschüsse des  Die große Herausforderung war,  im Februar letzten Jahres an der
    Landes gedeckt -, viel Planung  dass Dörenhagen ein Straßendorf  Bürgerversammlung teil. Dort
    und unzählige Gespräche mit den  ist und es bei Straßensperrun-  geäußerte Anregungen und Wün-  Engagement für Kultur und kulturelle Bildung
    Dörenhagener Bürgerinnen und  gen an der Ortsdurchfahrt keine  sche wurden in die Planung mit-
    Bürger stecken in der Sanierung  Möglichkeit gibt, die  Baustelle  aufgenommen.
    der  Ortsdurchfahrt. Umso  glück-  innerhalb des Dorfes zu umfah-  Nach zehn Monaten Bauzeit sind   Hagedorn wird Teil der
    licher sind Landrat Christoph  ren. „Allen Beteiligten war daher  nun auch die letzten Feinarbeiten
    Barke wegtragen konnten. Die  gen wird. Deswegen war es von  selbst mit an und schleppen nun  Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+
    Rüther und Bürgermeister Uwe  klar,  dass  die  Baumaßnahme  abgeschlossen. „Bei solchen gu-
                                                          ten Nachrichten packen wir gerne
    Glockel, dass sie nun die letzte  den Menschen viel Geduld abrin-
    Sanierung der Ortsdurchfahrt war  Anfang an unser Bestreben, die  auch die letzte Erinnerung an die
    eine gemeinsame Baumaßnahme  Bürgerinnen  und  Bürger  mitein-  Baustelle  weg“, lachen  Landrat   Gütersloh. Kultur und Wirtschaft  re kulturelle Angebote für Kinder  Unternehmen Bertelsmann, Beck-
    von Kreis und Gemeinde: Wäh- zubeziehen. Kreis und Gemeinde  Rüther  und Bürgermeister  Go-  gehen zunehmend gemeinsame  und Jugendliche können dadurch  hoff Automation, Miele, Nobilia,
                                                                                     Wege, denn gemeinsam verfolgen  stärker gefördert werden und rü-  Sparkasse  Gütersloh-Rietberg,
                                                                                     Kulturmacher und Wirtschaft das  cken gleichzeitig in den kultur-  Stadtwerke Gütersloh, Volksbank
                                                                                     Ziel, eine Stadt, eine Region at-  politischen Mittelpunkt. „Darüber  Bielefeld-Gütersloh und Hage-
                                                                                     traktiv und lebendig zu gestalten.  sind wir sehr dankbar“, so Kimpel  dorn als neues Mitglied, mit dem
                                                                                     Auch die Hagedorn Unterneh-  weiter.                   Ziel kulturelle Lebensqualität zu
                                                                                     mensgruppe setzte sich bereits in  „Wir haben einen weiteren pro-  schaffen, zu steigern und zu ent-
                                                                                     der Vergangenheit für Aktivitäten  minenten und engagierten Ver-  wickeln. Getragen von der ge-
                                                                                     im Bereich der kulturellen Bildung  treter der Gütersloher Wirtschaft  meinsamen Überzeugung, dass
                                                                                     ein. So unterstützte Geschäfts-  im  Boot,  der mit seinem Unter- Kultur ein wichtiger Standortfaktor
                                                                                     führerin Barbara Hagedorn mit  nehmen und seinem Engagement  ist, haben sich in den genannten
                                                                                     viel persönlichem Engagement  einen wertvollen Beitrag für den  Unternehmen Partner gefunden,
                                                                                     unter anderem die Umsetzung  Standort Gütersloh als kulturell  die die kulturelle Vielfalt der Stadt
                                                                                     des Projektes „Kulturi“, dem Mas-  vielseitige, attraktive und lebens-  und der Region durch die Zusam-
                                                                                     kottchen für kulturelle Bildung der  werte Stadt leistet.“  menarbeit mit den Kultur Räumen
                                                                                     Stadt Gütersloh. Als neues Mit-  KulturPLUS+ ist eine Allianz der  Gütersloh stärken.
                                                                                     glied der Sponsorengemeinschaft
                                                                                     KulturPLUS+ macht sich das Gü-
                                                                                     tersloher Unternehmen nun ins-
                                                                                     besondere im Rahmen kultureller
                                                                                     Angebote für Kinder und Jugend-
                                                                                     liche stark.
                                                                                     „Die Förderung von Kultur ist eine
                                                                                     Investition in unsere Gesellschaft
                                                                                     und  Zukunft,  von der nicht nur
                                                                                     Erwachsene pro tieren. Kinder
                                                                                     und Jugendliche können durch
                                                                                     Angebote der kulturellen Bildung
                                                                                     bisher unterschätzte Stärken ent-
                                                                                     decken, selbstbewusster werden
    Nach zehn Monaten Bauzeit werden die Barken in Dörenhagen nicht mehr gebraucht – vorne: Bürger-  und lernen, sich zu engagieren“,
    meister Uwe Glockel und Landrat Christoph Rüther; hinten (v.l.): Dieter Hegers (Ingenieurbüro Hegers),  so Unternehmerin Barbara Hage-
    Marco Löseke (GfV - Gesellschaft für Verkehrswegebau mbH) und Heinz Rebbe (Ortsvorsteher Bor-  dorn, selbst Mutter von zwei Kin-
    chen-Dörenhagen).                                                                dern und mit viel Herzblut bei der
                                                                                     Sache.
                                                                                     Diese Leidenschaft für kulturelle
                                                                                     Bildung und ein aktiver Austausch
                                                                                     führten letzten Endes zu einem
                                                                                     Gespräch mit Kulturdezernent
                                                                                     Andreas Kimpel und Karin Miele
                                                                                     als Sprecherin der Sponsoren-
                                                                                     gemeinschaft KulturPLUS+. Das
                          AUF ZU NEUEN UFERN                                         darin vorgestellte Portfolio des
                                                                                     Sponsoring-Programms besiegel-
                                                                                     te die Entscheidung Hagedorns,
                                                                                     die Kulturarbeit in Gütersloh nach-
                                                                                     haltig zu unterstützen.
                                                                                     „Durch die Partnerschaft mit dem
       KONZEPT | WEB | PRINT                                                         Unternehmen  Hagedorn  wer-
                                                                                     den  neue Anregungen entstehen
       GRAFIK  | FOTO  |  FILM                                                       und neue Impulse gesetzt“, freut
                                                                                     sich Andreas Kimpel über die
                                                                                     Zusammenarbeit.  Insbesonde-  Geschäftsführerin Barbara Hagedorn.
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